Weiberfasching 2001

Weiberfasching 2001

 

Dieser Abend gehört uns ...

 

Wir Marlins feiern„Weiberfasching“

 

Helene – Marita – Petra – Tina – Annemarie – Rita –

Ingrid – Petra Rist – Cornelia – Rita T. – und Renate

 

Während der vergangenen Jahre habe ich, Eure Delphine, den Weiberfasching  immer in Brunnen, zusammen mit meinen Gesangeskolleginnen vom Kirchenchor,   gefeiert – brav, sittsam,  ausschließlich Frauen, absolut kein Zutritt für Männer (– na ja, in Brunnen herrscht eben noch Zucht und Ordnung).  Aber als Ingrid und  die beiden Ritas meinten „des Jahr gehst a mit uns mit“, war ich sofort dabei.  Super. Weiberfasching in Pfaffenhofen.

 

Treffpunkt um 19.00 Uhr  in der Weiherer Straße bei  Ingrid, die zum fröhlichen Auftakt unseres Abends schon mal ordentlich  die Sektkorken knallen ließ und wir erst einmal   sehr ausgiebig  auf unser  Wohl angestoßen haben.  Nachdem   die einzelnen Maskierungen  begutachtet, die eine oder andere Frisur  verändert -  kurz und gut -  von allen bestätigt wurde, daß bei allen alles in Ordnung ist, gings  auf –  zum  Italiener.   Schließlich lag eine lange Nacht vor uns und dafür muß man sich ja erst einmal stärken. Und  wir  haben anständig geschlemmt! Und wie!   Bei fröhlicher Unterhaltung und viel Gaudi  verging die Zeit wie im Flug.

 

Unser nächster Stop:  beim Stocker.   Hier hab ich aber  gestaunt – und wie! Meine lieben Marlins, ich kann Euch sagen, hier waren ja  mehr Männlein als Weiblein unterwegs.

 

Was wollten die denn alle hier! An Weiberfasching! (Nein, ich war das halt  einfach nicht gewohnt. Wie in Absatz 1 beschrieben).  Nun, beim Stocker war der totale Rummel los –

 

und wir Marlins mitten drin. Tanzband, heiße Rhythmen, etliche Drinks an der Bar. Wir waren total gut drauf.  Ich mußte halt darauf achten, daß nicht mein „Fahrzeug“ (Hexenbesen)  im Rummel verlorenging. ( Schließlich wollte ich ja irgendwann  wieder nach Hause fliegen).

 

Nächster Stop:  Disco beim „Sepp“. Dort war`s absolut spitzenmäßig. Super Sound, super Discjockey, ganz einfach tolle Atmosphäre. Ja und hier, beim „Sepp“, sind wir dann auch kleben geblieben. Bis morgens um fünfoderso.

 

Auch hier beim „Sepp“ waren ziemlich viele männliche Wesen. Aber wißt Ihr was? So schlimm ist das gar nicht.  „ Eigentlich stören die Männer ja gar nicht. Man kann sie ja einfach links liegen lassen und rechts dran vorbeitanzen“. (Rita, dieser Ausspruch war gigantisch)

 

Na ja, morgens gegen 5.00 Uhr hab ich halt dann mal meinen allerliebsten Hermann  am Handy angerufen und ihn von unserem „Drang nach Hause“ informiert. Und was glaubt Ihr wohl, wo  mein bestes Stück   war? „Bin grad heimgekommen“. Warum fährt mein Liebling denn nach Hause -  So ein Schmarrn. Wo ich doch noch in   PFAFFENHOFEN war! Na ja – nützt  alles nichts – also raus aus den Federn und noch einmal ab  in die Weiherer Straße, Weiwi abholen!  (War mir ja beinahe peinlich. Aber ich hätt`s ja selbstverständlich für ihn  auch gemacht.  Is hoed bläd glaffa).

 

Bei Ingrid haben wir dann noch ein tolles  bayerisches Frühstück geschlemmt: Weißwürscht mit Brezn. Mmmmmmh..........

 

So gegen 6.30 Uhr  sind wir – mein Hasch-Papi und ich -  daheim in Brunnen angekommen. Und ich sag Euch was, meine lieben  Marlins: Mit dem Auto zu fahren  war sicher doch bequemer als  auf   dem Besen  nach Hause zu fliegen.

 

Und wißts wos no?  Des war so richtig toll  - Des mach ma nächsts Johr wieda....

 

 

Eure Delphine